Qualität

Seit Frühjahr 2005 ist die Praxis nach DIN EN ISO / IEC 17020 akkreditiert. Durch diese Maßnahme kam die Praxisleitung den gesetzlichen Forderungen nach, gleichzeitig jedoch war es auch das Ziel, gegenüber Patienten und Einsendern, Qualität in den täglichen diagnostischen Arbeitsschritten zu belegen. In einem Qualitätsmanagementhandbuch werden die Arbeits- und Verfahrensanweisungen sowie zahlreiche weitere Dokumente geführt und aktualisiert. Dr. Harald Reichel fungiert als Qualitätsmanagementbeauftragter der Praxis (Stellvertreter: Frau U. Debes)

  1. Qualitätspolitik

    Das  Qualitätsmanagementsystem der Praxis orientiert sich an den Forderungen der Normen der DIN EN ISO  9001 und  DIN EN ISO / IEC 17020, der gesetzlichen Regelwerke sowie an den Vorgaben der Berufsverbände. Dadurch sichert das System das qualitativ hohe Niveau der Dienstleistungen und damit den Bestand und die Weiterentwicklung der Gemeinschaftspraxis. Unparteilichkeit, Unabhängigkeit und Integrität sind integrale Bestandteile des Qualitätsmanagements  der Praxis. Die Praxisleitung ist frei von jeglichen kommerziellen, finanziellen und sonstigen Einflüssen. Rabattierungen werden abgelehnt. Regelmäßige interne Audits stellen sicher, dass Praktikabilität und Effizienz der Abläufe und Verfahren überprüft sowie die Verbesserungspotentiale kontinuierlich erkannt und genutzt werden. Durch die Akkreditierung nach DIN EN ISO / IEC 17020 stellt sich die Gemeinschaftspraxis für Pathologie zudem der wiederkehrenden Begutachtung durch eine externe Stelle. Die nachweislich anforderungsgerechte Weiterentwicklung der Qualität, der Wirksamkeit und der Anpassung der Dienstleistungen an die neuesten Erkenntnisse und Erfordernisse sind wichtige Beiträge für die Zukunftssicherung der Praxis.

  2. Qualitätsziele

    Die sichere Diagnostik bzw. Beurteilung von Gewebeproben in der Humanmedizin stellt hohe Anforderungen, denn jeder Befund beeinflusst menschliches Schicksal, zudem ist jede Gewebeprobe individuell, d.h. nicht mit anderen vergleichbar und auch nicht wiederholbar. Jede Präparation muss sorgfältig und umsichtig erfolgen, damit alle Informationen über den Gewebezustand erkennbar werden. Die Praxisleitung verfolgt messbare und bewertbare Ziele, damit die Qualität der diagnostischen Leistungen erreicht wird. Zu Beginn eines Kalenderjahres wird ein Investitionsplan erstellt, ferner ein Fortbildungs- und Schulungsplan. Reklamationen werden systematisch dokumentiert und am Ende eines Kalenderjahres ausgewertet. Erkannte Mängel werden unverzüglich beseitigt. Dies betrifft alle technischen, organisatorischen, materiellen und ideellen Parameter.

  3. Ringversuche, Qualitätszirkel

    Alle durchgeführten Untersuchungen werden stets gemäß der gültigen Leitlinien unserer Fachgesellschaften  (Berufsverband Deutscher Pathologen e.V.,  Deutsche Gesellschaft für Pathologie, Deutsche Gesellschaft für Zytologie, Internationale Akademie für Zytologie) und den Vorgaben der Akkreditierungsnormen   (DIN  EN ISO/IEC  17020) durchgeführt.  Für unsere Gemeinschaftspraxis  gilt  insbesondere:

    • Akkreditierung seit März 2005 nach DIN EN ISO/IEC 17020
    • Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft (Onkozert): Darm- und
      Schilddrüsenzentrum am Agaplesion Elisabethenstift Darmstadt
    • Regelmäßige Teilnahme an Ringversuchen (QuiP)
    • Qualitätszirkel i.R. der Akkreditierungsvorgabe: Mitglied eines Q-Zirkels mit anderen Pathologischen Instituten.
    • Enge Zusammenarbeit mit diversen, renommierten Instituten als Konsilpartner bei der Diagnostik schwieriger und seltener Fälle.

Zertifikate