Privatliquidation

Zeitweise erhalten wir von Patienten Anrufe, nachdem ihnen eine Privatrechnung oder bereits ein Mahnschreiben zugestellt wurde. Es wird von den Patienten in den Telefonaten oft darauf hingewiesen, unsere Praxis überhaupt nicht zu kennen.  Diese Verärgerung ist auf den ersten Blick verständlich, dazu jedoch einige klärende Ausführungen. Wir möchten an dieser Stelle auch auf den Link „Stellungnahmen“ auf der homepage „www.pathologie.de“ des Berufsverbandes Deutscher Pathologen verweisen.

Seitens unseres Verbandes wird dringend empfohlen, alle entnommenen humanen Gewebeproben grundsätzlich feingeweblich aufarbeiten zu lassen. Aus diesem Grund werden in der Regel auch alle Gewebeproben und zytologischen Materialien dem Arzt für Pathologie zugesandt. Der behandelnde Arzt sollte den Patienten auf dieses Procedere hinweisen, am besten i.R. der Aufklärung. Der Pathologe erhält per Post oder Kurier die entsprechende Probe zur weiteren Aufarbeitung wobei ganz am Ende der Analyse entscheidend ist, ob es sich um einen gutartigen (benignen) oder malignen (bösartigen) Prozess handelt. Von dieser Begutachtung hängt ganz entscheidend die weitere Behandlung ab (z.B. Chemotherapie ja / nein?). Wie Sie dem Kapitel  „Probeneingang bis Befund“ entnehmen können, ist diese Aufarbeitung sehr aufwändig und durchläuft eine Reihe von Einzelschritten. Die Berechnung dieser Aufarbeitung erfolgt nach der gültigen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) .